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Aus dem Einwohnerrat |
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Von den CVP-EinwohnerrätenInnen
eingereichten Vorstösse
im Einwohnerrat seit 2001
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CVP
Votum zu Geschäft 52/09 Interpellation Einrichtung gemeindeeigner
Sozialwohnungen
(Stellungnahme der CVP Fraktion an der Einwohnerratssitzung
vom 5. Juli 2010)
Die
Interpellation der SVP betreffend Einrichtung von gemeindeeigenen
Sozialwohnungen wurde vom Gemeinderat zufrieden stellend beantwortet.
Die Haltung des Gemeinderates gegenüber dieser Angelegenheit
finden wir korrekt und verhältnismässig.
Die
CVP Fraktion war gegenüber der Idee, eigene Sozialwohnungen
in der Gemeinde einzurichten, eher kritisch eingestellt. Eine
solche offizielle Einrichtung würde die Bewohnerinnen und
Bewohner ausgrenzen und abstempeln. Wenn schon hätten diese
Sozialwohnungen verteilt auf möglichst viele Gemeinden auf
kantonaler Ebene initiiert werden müssen. Die im Auftrag gegebene
Studie, die im Übrigen für die Gemeinde kostenneutral ausgefallen
ist, hat zudem auch die finanzielle Belastung der Gemeinde
deutlich aufgezeigt.
Das
Thema rund um "Thomy's" bewegt die Gemüter. Einerseits haben
wir als Gemeinde soziale Verpflichtungen gegenüber Emmerinnen
und Emmer, und anderseits müssen wir zusehen wie ein Privater
ähnliche Einrichtungen in unserer Gemeinde wie Pilze spriessen
lässt. Und uns sind die Hände gebunden. Wir sind beunruhigt,
denn unsere Gemeinde kann und will keinen Sozialtourismus
fördern.
Nadia Schulze Einwohnerrätin CVP Fraktion
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Interpellation
Betreffend Energieverbrauch der Strassenlampen
Laut
der Kassensturzsendung vom 20.10.09 verschwenden viele Gemeinden
Energie, da sie noch veraltete Lampen verwenden. Gesetzliche
Bestimmungen zum Energieverbrauch gibt es keine. Es entscheiden
alleine die Strassenbesitzer, in der Regel die Gemeinden.
Ungefähr 40 Prozent der Gemeinden verbrauchen mehr als die
empfohlenen Richtwerte der Safe (Schweiz. Agentur für Energieeffizienz).
Das Sparpotenzial ist enorm, wichtig sind: energieeffiziente
Lampenart, regelmässige, fokussierte Beleuchtung und Reduktionen
nach Mitternacht. Um Energie zu sparen schalten gewisse Gemeinden
nach Mitternacht die Lichter teilweise oder ganz ab.
Ein Bespiel: Gossau im Kanton St. Gallen mit rund 17000 Einwohnern
verbraucht für ihre Gemeindestrassen durchschnittlich nur
5,3 Megawatt-Stunden Strom pro Kilometer im Jahr. Das ist
halb so viel wie der empfohlene Richtwert. Hauptgrund für
diese Sparsamkeit: Gossau verwendet fast ausschliesslich Natriumhochdrucklampen.
Gemäss Angaben der Stadtwerke waren nach etwa zwei Jahren
die Investitionen für die modernen Leuchtmittel bereits amortisiert.
Wir
möchten vom Gemeinderat wissen:
-
Werden bei uns Sparlampen eingesetzt oder für die Zukunft
in Betracht gezogen?
-
Was würde der Wechsel auf Sparlampen kosten?
-
Zieht der Gemeinderat eine Reduktion der Beleuchtung nach
Mitternacht in Betracht? Falls ja, nach welchen Kriterien
würde reduziert?
-
Oftmals brennen die Strassenlampen auch am helllichten Tag,
woran liegt das?
Emmen,
17. Mai 2010
Namens der CVP Fraktion
Ruth Fischer
Theo Kursfeld
Tobias Käch
Christian Blunschi
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Die
CVP unterstützt die Meinung des Gemeinderates, mit der Einführung
des freiwilligen zweiten Kindergartenjahres abzuwarten, bis
die Teilrevision des Volksschulbildungs-gesetzes abgeschlossen
ist.
(Stellungnahme der CVP Fraktion an der Einwohnerratssitzung
vom 11. Mai 2010)
Die
ausführliche und dem Thema wohlgesinnte Antwort des Gemeinderates
auf die Motion der Grüne/SP Fraktion hat uns gefreut. Der
Vorstoss rennt bei der CVP offene Türen ein. Vor allem die
zwei letzten Abschnitte des Vorstosses haben den Nagel auf
den Kopf getroffen. Nämlich:
-
Wer in die Bildung der Kleinen investiert, fördert ganzheitlich
und langfristig die Zukunft.
- Die
Einführung eines freiwilligen zweijährigen Kindergartenbesuchs
oder die Einführung der Basisstufe wird sich positiv auf
die Ausstrahlung von Emmen als Wohn- und Wirtschaftsstandort
auswirken.
Diese
zwei wichtigen Aussagen müssen wir uns hinter die Ohren schreiben!
Diese Meinung teilen wir von der CVP Fraktion vollumfänglich.
Nur, wollen wir uns wirklich vor dem Abschluss der Teilrevision
definitiv entscheiden, welches Modell wir in Emmen einführen
wollen? Unsere Fraktion will vorab die Resultate der Teilrevision
abwarten und nicht schon heute die Weichen stellen. Die Basisstufe
als Pilotprojekt wurde verlängert und überzeugt uns ebenso,
wie der zweijährige Kindergartenbesuch. Wir streben die Einführung
eines der beiden Modelle an, möchten aber auf sicher gehen
das Richtige in die Wege geleitet zu haben.
Eines
ist klar, egal welchen Weg wir einschlagen, es wird viel Geld
kosten. Die Gemeinde Emmen ist gut beraten, eines der beiden
Modelle trotzdem in absehbarer Zeit einzuführen, da schweizweit
bereits 80% der Kinder 2 Jahre den Kindergarten besuchen.
Unsere Fraktion erwartet den baldigen Evaluationsbericht bezüglich
der Teilrevision des Volksschulbildungsgesetzes mit den Empfehlungen
und will sich danach zielgerichtet für die Einführung eines
Modells einsetzen. Die Förderung der Kleinsten ist zukunftsweisend
und hat eine integrative Wirkung Dieser Standortvorteil für
Familien ist nötig für Emmen, wenn wir auch in Zukunft mit
anderen Gemeinden mithalten wollen.
Die
CVP Fraktion befürwortet die Meinung des Gemeinderates und
wird diesen Vorstoss einstimmig als Postulat überweisen.
Nadia
Schulze CVP Fraktion
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CVP
teilt die Meinung des Gemeinderates betreffend Halbanschluss
Emmen Nord (Stellungnahme der CVP-Fraktion an der Einwohnerratssitzung
vom 09.02.2010)
Die
CVP Fraktion dankt dem Gemeinderat für die Beantwortung des
Postulats. Wie wir der Beantwortung entnehmen können, ist
die Öffnung des Voll Anschlusses Rothenburg mit der Bedingung
des Halbanschlusses Emmen Nord verknüpft. Bevor wir nun über
die Erhaltung des Voll Anschlusses Emmen Nord diskutieren,
sind wir mit dem Gemeinderat einig, vorerst abzuwarten, die
Lage zu beurteilen und wenn nötig, dann die richtigen Massnahmen
einzuleiten.
Es ist aus unserer Sicht auch eher unwahrscheinlich, dass
die Rothenburgstrasse und die Neuenkirchstrasse dadurch Mehrverkehr
zu erleiden haben. Im Gegenteil, denn bis heute strömt aller
Verkehr über diese beiden Strassen zum Anschluss Emmen Nord.
Nach der Eröffnung Rothenburg werden diese Strassen mit Sicherheit
wesentlich entlastet. Die wenigen Fahrzeuge welche heute schon
die Einfahrt Basel benützen sind dann wohl kaum eine grosse
Belastung für die Rothenburg- und Neuenkirchstrasse. Wir müssen
auch versuchen vor allem die Gerliswilstrasse vom Schwerverkehr
zu entlasten was uns mit dem Halbanschluss Emmen Nord und
geeigneter Autobahsignalisation eher gelingen wird.
Also beobachten wir die Situation und entscheiden dann wie's
weitergeht.
Edi
Scherer
Einwohnerrat CVP
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Stellungnahme
zum Politikrahmenvertrag Betagtenzentren Emmen AG
Das Volk hat am 17. Mai dieses Jahres der Überführung der
Betagtenzentren Emmen in eine gemeindeeigene Aktiengesellschaft
zugestimmt. Der vorliegende Politikrahmenvertrag ist ein Folgegeschäft
dieser Abstimmung. Wir haben vor dieser Abstimmung hier im
Einwohnerrat ausführlich über die erforderlichen Bedingungen
diskutiert.
Für
uns von der CVP ist es wichtig, dass die betagten und pflegebedürftigen
Menschen sich in unseren Heimen weiterhin wohl fühlen und
dass ihnen ein "Zuhause" geboten wird. Bestmögliche Pflege
und Betreuung müssen gewährleistet sein. Dazu braucht es auch
gutes Personal. Die Mitarbeitenden in den Betagtenzentren
haben in physischer und psychischer Hinsicht eine sehr anspruchsvolle
Arbeit. Deshalb ist es uns wichtig, dass auch die Arbeitsbedingungen
entsprechend personalfreundlich sind.
Wir
vertrauen den verantwortlichen Personen, dass die Heime in
Emmen weiterhin optimal geführt werden. Zum Wohle der Bewohnerinnen
und Bewohner, als guter Arbeitgeber und mit dem Ziel eines
ausgeglichenen Finanzhaushaltes. Wir von der CVP-Fraktion
stimmen dem vorliegenden Politikrahmen einstimmig zu.
Für
die CVP Rita Amrein-Zimmermann, Einwohnerrätin CVP
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Stellungnahme
zum Postulat 56/09,
Fastfood-Lokale
im Gebiet Seetalplatz
Die CVP-Fraktion hat am 14. Oktober dieses Jahres ebenfalls
eine Interpellation betreff Neubau Emmenbaum eingereicht.
Mit dieser Interpellation fordern wir den Gemeinderat auf,
Abklärungen betreff einem Drive-in Restaurant zu machen.
Das
vorliegende Postulat der SVP stellt nicht die gleichen Forderungen
wie unsere Interpellation.
Wie
der Gemeinderat in seiner Stellungnahme schreibt, ist es schwierig,
ja gar unmöglich den Unterschied zwischen einem sogenannten
normalen Restaurant und einem Fastfood-Restaurant zu machen.
Auch
in baurechtlicher Hinsicht ist es nicht möglich diesen Unterschied
festzulegen. Wohl oder übel wird der Emmenbaum rückgebaut
werden und an seiner Stelle wird ein neues Gebäude mit einem
neuen Restaurant entstehen. Was dort gegessen werden kann,
darüber können wir nicht bestimmen und unterliegt der Handels-
und Gewerbefreiheit.
Eine
gesunde Ernährungsgewohnheit hat jeder Mensch für sich selbst
in der Hand. Wir steuern mit unserem Essverhalten mit, was
angeboten wird. Das Angebot entspricht der Nachfrage. Jeder
Mensch muss bei sich selbst beginnen und kann so etwas dazu
beitragen, dass Fastfood-Restaurante nicht überhand nehmen.
Essen wir doch gesund und vor allem einheimische Produkte,
die keinen Abfall produzieren.
Wir
von der CVP-Fraktion sind kritisch gegenüber einem Restaurant
mit Drive-in. Wir folgen aber dem Gemeinderat in diesem Geschäft
und sind grossmehrheitlich für Ablehnung des vorliegenden
Postulats 56/09.
Für
die CVP Rita Amrein-Zimmermann, Einwohnerrätin CV
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Einwohnerratssitzung
vom Dienstag, 15. Dezember 2009 - Traktandum
15 14/08
Interpellation
Thomas Barbana namens der FDP Fraktion vom 19. Februar 2008
betreffend Busverbindung Emmen - Rotsee - Luzern
Die
CVP-Fraktion hat sich auch eingehend mit dieser Problematik
im an Luzern angrenzenden Gebiet auseinandergesetzt. Grundsätzlich
unterstützen wir natürlich die nicht neue Idee von Einwohnerrat
Thomas Barbana. Es ist eine Binsenwahrheit, dass die Ansprüche
an Verbesserungen des öffentlichen Verkehrs, des Radnetzes
und des MIV und die damit verbundenen Aufwendungen und Folgekosten
stetig zunehmen. Ich hoffe nicht, aber befürchte, dass die
angestrebten Massnahmen, die Angelegenheit baldmöglichst in
den Griff zu bekommen und vielschichtige Gesamtlösungen zu
realisieren unsere Gemeinde in exorbitante Kosten stürzen
wird. Sie alle konnten der Stellungnahme des Gemeinderates
entnehmen, dass ihm bis zu gültigen Entscheiden teilweise
die Hände gebunden sind. Zusätzlich ist es nicht unser Gemeinderat
allein, der über die Realisierung der vorgeschlagenen Busverbindung
in die Verantwortung genommen werden kann und Entscheidungsbefugnis
hat. Viele Komponenten müssen vorab von den verantwortlichen
Stellen beurteilt und überprüft werden, was natürlich auch
einiges an Zeit verschlingt. Einer jederzeit unbehinderten
Zufahrt für die Ambulanz zum Kantonsspital Luzern gebe ich
persönlich gegenüber einer kaum zu realisierenden Bus-Ausfahrt
Priorität.
Wir entnehmen dem Papier, dass unsere Exekutive dem Vorhaben
aus Erfahrung skeptisch, aber trotzdem vorsichtig optimistisch
und gleichzeitig realstisch gegenübersteht. Schön ist, dass
der Zweckverband ÖVL gewillt ist, erneut einen Anlauf zu nehmen,
um die Verbesserung der Gesamtsituation zu überprüfen. Betrüblich
ist, dass vermutlich eine zukunftsorientierte und vernünftige
Lösung der Gesamtsituation noch Jahre in Anspruch nehmen wird.
Es wird auch in dieser Problematik einmal mehr deutlich, dass
eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Agglomerationsgemeinden
mit finanzieller Beteiligung auf allen Ebenen unumgänglich
wird.
Theo
Kursfeld Einwohnerrat CVP Emmen
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Einwohnerratssitzung vom 15. Dezember 2009 - Traktandum
18 - 15/09
Postulat
Melanie Baumberger namens der SP/Grüne Fraktion und Mitunterzeichnende
betreffend sichere Schulwege in der Gemeinde Emmen
Die
Fraktion der CVP Emmen dankt dem Gemeinderat für die ausführliche
Beantwortung des Postulates "sichere Schulwege".
Dieses Thema scheint zum Dauerbrenner zu mutieren. Die CVP
erinnert sich bestens daran, dass bereits im Jahre 2006 eine
Interpellation und ein Postulat zum Thema Verkehrssicherheit
für Schulkinder und sichere Schulwege eingereicht wurden.
Die Stellungnahmen des Gemeinderates dazu sind Ihnen allen
bekannt. Nun liegt erneut ein Postulat vor uns, das meines
Erachtens offene Türen einrennt. Der einzige Unterschied zu
damals besteht darin, dass neu ein Inventar aller Schulwege
gefordert wird. Es muss hier ernsthaft gefragt werden, ist
eine solche Forderung mit Involvierung von Schulleitungen,
Polizei, Tiefbauamt etc. überhaupt effizient oder durchführbar.
Auch mit einem allfälligen Inventar werden wohl kaum Unfälle
gänzlich vermieden werden können. Unfälle mit Schulkindern
passieren halt, auch wenn das immer sehr betrüblich ist. Es
sind eben Kinder, und es gibt keine Massnahme, die garantieren
kann, dass keine Unfälle mit Kindern im Strassenverkehr entstehen.
mehr.....
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Stellungnahme
zum Reglement Parkplatzgebühren 04/09
Man
könnte meinen, ein Reglement über Parkplatzgebühren in unserer
Gemeinde sei ein ganz normales, eher kleines, zu behandelndes
Geschäft im Einwohnerrat. Dem ist aber bei weitem nicht so.
Grosse Diskussionen mit viel Emotionen sind scheinbar notwendig.
Obwohl bei der ersten Lesung dieses vorliegenden Reglements
alle Parteien, ausser der SVP, das Reglement gut geheissen
haben, scheint es heute so, dass wir keinen gemeinsamen Nenner
finden können.
Sorry,
aber mir fehlt das Verständnis für diese ewigdauernden Diskussionen
über dieses Geschäft der Parkplatzgebühren. Wohl hat das Volk
im Jahr 2006 NEIN zur flächendeckenden Bewirtschaftung der
gemeindeeigenen Parkplätze gesagt. Hat aber überhaupt jemand
gewusst, zu was damals NEIN gesagt wurde? Allen voran, so
behaupte ich jetzt, hat die SVP sicher nicht gewusst, was
für Konsequenten dieses NEIN hat. Wenn ihr ehrlich seid, liebe
Kollegin und Kollegen der SVP, so habt ihr nicht gewusst,
dass der damals so gut bediente Friedhofparkplatz Gerliswil
in eine solche Misere fallen wird, wie wir sie heute haben.
Doch ihr habt immer stolz erklärt, dass ihr volksnah seid
und wisst was das Volk will, aber in diesem Fall habt ihr
es sicher selbst nicht gewusst, was ihr damals, im Jahr 2006
mit eurem NEIN zum vorliegenden Reglement angestrebt habt.
Einen Fehler einzugestehen wäre ein Zeichen von Grösse. mehr...
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CVP
verlangt die Wiedereinführung eines jährlichen Beitrages an
politische Parteien
(Stellungnahme der CVP-Fraktion an der Einwohnerratssitzung
vom 17. Oktober 2009)
Die
CVP Fraktion dankt dem Gemeinderat für die Beantwortung unserer
Motion. Die gleichzeitige Behandlung des Vorstosses zusammen
mit der Auseinandersetzung um ein tiefrotes Budget ist nicht
einfach. Wir sind uns dieser Situation bewusst, erachten jedoch
die Forderung nach der Wiedereinführung eines jährlichen Beitrages
an die politischen Parteien als angebracht.
Das
Anliegen wurde anlässlich der R+GPK Sitzung diskutiert und
fand die mehrheitliche Zustimmung der Mitglieder. Dies bestärkt
uns, an der Forderung der Motion festzuhalten. Diese ist weder
luxuriös noch verantwortungslos, sondern mehr als gerechtfertigt.
Der Gemeinderat anerkennt die Leistungen der politischen Parteien,
wie er in der Beantwortung festhält und lehnt die Wiedereinführung
eines Beitrages an die Parteien nicht a priori ab.
Die
Streichung dieser Beiträge im Zusammenhang mit dem Sparpaket
2005 war rückblickend betrachtet eine klare Fehlentscheidung
des Einwohnerrates. Eine Gleichbehandlung der Parteien und
der Vereine, wäre dazumal die einzig richtige Lösung gewesen.
Dieser Vorschlag fand leider, wenn auch nur knapp, keine Mehrheit.
Heute
haben wir die Möglichkeit diesen Missstand zu korrigieren.
Die CVP fordert eine vollumfängliche Überweisung der Motion.
Dem Antrag der R+GPK, der vorsieht, die ursprünglichen Beiträge
an politische Parteien zu 50% in das Budget 2010 wieder aufzunehmen,
werden wir zustimmen. Gleichzeitig unterstützen wir den Gemeinderat,
in der Absicht, die Entschädigungspraxis neu zu überdenken
und in einer breit abgestützten Verordnung neu zu regeln.
Der eingesetzte Beitrag an die politischen Parteien sollte
bis zur Erlassung der neuen Verordnung beibehalten werden.
Nadia
Schulze
Einwohnerrätin CVP Emmen
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CVP
erachtet die Erstellung eines zukunftsgerichteten Gesamtberichts
über die Verkehrspolitik als unnötig
(Stellungnahme der CVP-Fraktion an der Einwohnerratssitzung
vom 17.11.09)
Im
Namen der CVP-Fraktion danke ich dem Gemeinderat für die Beantwortung
des Postulats. Wie unter anderem aus der Beantwortung von
Punkt 1 - 3 zu ersehen ist, sind schon sehr viele Dossiers
vorhanden. Daraus noch ein Gesamtdossier zu machen wie das
von der SVP verlangt wird wäre vor allem eine riesige zusätzliche
Arbeit und dass eine solche komplexe Gesamtzusammenfassung
noch übersichtlich wäre bezweifeln wir doch sehr. Wir sind
der Meinung "es länget so wie mers jetzt hend".
Noch kurz etwas zur im Postulat erwähnten Pflästerlipolitik:
auch bei einer verletzten Person werden nur die einzelnen
Wunden verbunden und nicht gleich der ganze Körper. In diesem
Sinne: lieber gut geführte Einzeldossier anstatt einer riesigen
Gesamtzusammenfassung.
Ruth
Fischer
CVP-Einwohnerrätin 17.11.2009
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Dringliche
Interpellation betreffend
Neubau Emmenbaum alias Burger King Drive-in
Das
Gebiet um den Seetalplatz wird für die Zukunft gemäss Entwicklungsschwerpunkt
Luzern Nord zu einer wichtigen Kernzone. Rund um den Seetalplatz
entstehen grosse bebaubare Flächen, welche für Planer und
Architekten eine Herausforderung bedeuten. Der Seetalplatz
und Umgebung soll in Zukunft städtebaulich aufgewertet werden.
Dieses Gebiet ist das Eingangstor in unsere Gemeinde.
Zwischen
dem Central- und dem Seetalplatz reihen sich unterschiedliche
Bauten. Auch der Standort des traditionsreichen, schweizweit
bekannten Emmenbaum, soll nun gemäss Medienberichten in diese
neue Entwicklung miteinbezogen werden. Gemäss Baugesuch sind
auf dem 2000 Quadratmeter grossen Grundstück, auf dem heute
noch stehenden Wohn-und Geschäftshaus Emmenbaum, 28 neue Wohnungen
und ein Restaurantbetrieb mit Burger King Drive-in geplant.
Geplante Investitionen der Bebauung: 8.5 Millionen Franken.
In Emmen und speziell in nächster Nähe des Seetalplatzes stehen
schon mehrere Schnellimbisse.
- Fragen
an den Gemeinderat 1. Entspricht ein Burger King Drive-in
in dieser Kernzone im Gebiet um den Seetalplatz und Bahnhof
der angestrebten städtebaulichen Entwicklung?
-
Sind das Bedürfnis und der Nutzen eines weiteren Drive-in
Restaurants unmittelbar neben dem Mc Donald, mit dem zusätzlichen
Lärm, Abfall und Verkehrsaufkommen vorhanden?
-
Wird mit der aktuellen Planung auch ein Schwerpunkt in Bezug
auf die Wohnqualität der jetzigen Bewohner in diesem Quartier
gelegt?
-
Laut einer Studie wird in Zukunft mit 25% Mehrverkehr rund
um den Seetalplatz gerechnet. Wie sieht die OEV-Planung
betreffend Bushaltestelle, Fussgänger und Velofahrer nach
dem allfälligen Neubau mit Burger King Drive-in aus? Gibt
es ein Fahrtenmodell?
Ist es vertretbar, an diesem heiklen Verkehrsknotenpunkt ein
Burger King Drive-in zu bewilligen, der zu Stosszeiten für
starken Mehrverkehr sorgen und für Verkehrsbehinderungen führen
wird?
Emmen,
14.Oktober 2009
Namens der CVP Fraktion
Marta
Eschmann
Christian
Blunschi
Nadja Schulze
Edi Scherer
Christoph Odermatt
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32/09
Interpellation Lehrerkonferenz
Für
die Beantwortung dieses Vorstosses dankt die CVP Fraktion
dem Gemeinderat.
Als
ich die Interpellation der SVP betreffend Lehrerkonferenz
las, bekam ich zuerst einmal "la crisi", musste mir dann aber
wie Sir Joe Sardella in seinem neuen Progamm sagen "Deswegen
geht die Welt nicht unter!".
Dass
die SVP über so wenig Fingerspitzengefühl verfügt hat uns
von der CVP, um die Worte des Interpellanten zu verwenden,
doch sehr befremdet.
Unsere
Fraktion befürwortet diese Art von Anlässen, denn ob in der
Wirtschaft, bei der Verwaltung oder bei den Schulen, solche
zielgerichteten Tagungen stärken den Zusammenhalt untereinander
und motivieren mächtig. Wir unterstützen die Schuldirektion
im Bestreben, weiterhin solche Veranstaltungen zu wiederholen.
Zum
guten Schluss noch dies. Wenn sich bereits heute einige Volksvertreter
Sorge um die finanzielle Belastung der Gemeindekasse wegen
solch notwendigen Budgeposten machen, muss die Frage nach
Steuersenkungen in der Gemeinde Emmen wohl gut überlegt sein.
Nadia
Schulze 08.09.09
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50/08
Beantwortung der Interpellation vom 13. Oktober 2008 betreffend
Verbesserung Sicherheit für Strassenbenützer Einfahrt Rüeggisingerstrasse
in die Seetalstrasse in Wattwil
Im Namen der CVP-Fraktion danke ich dem Gemeinderat für
die Beantwortung meiner Interpellation. Es freut mich sehr,
dass er sich so für dieses Projekt eingesetzt hat und bereit
ist, den vom Kanton geforderten Beitrag von rund Fr. 300'000.00
zu übernehmen.
Noch
eine kleine Bitte einer meiner Ratskollegen: es wäre schön,
wenn beim Bau dieses Kreisels auf die 45° Randsteine beim
Uebergang des Veloweges, wie sie im Ruag-Kreisel gemacht
wurden, verzichtet werden könnte.
Ech
freue mech druf, dass ab nöchscht Johr mine ond vellne andere
ehre Arbetswäg om einiges secherer werd - vele härzleche
Dank.
Ruth
Fischer
CVP-Einwohnerrätin 08.09.2009
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Aus dem Kantonsrat |
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Vorstösse und
Anfragen
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Unser
Vertreter im Kantonsrat
Dr.
iur. Thomas Willi
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| Leserbriefe |
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Zum
Gesetz Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts
Abstimmung vom 13. Juni 2010
Unsere
Gesellschaft hat sich stark verändert. In vielen Bereichen
leider nicht nur positiv. Ich kann nicht verstehen, dass gewisse
Kreise das neue Rahmengesetz zur Förderung des gesellschaftlichen
Zusammenhalts nicht befürworten und so tun, wie unser gesellschaftliches
Zusammenleben von genügend Händen getragen wird. Vereine und
wohltätige Institutionen beklagen sich schon seit einiger
Zeit über fehlende freiwillige Mitarbeit aus der Bevölkerung.
Tatsache ist, dass immer die gleichen Leute sich freiwillig
engagieren. Hier gilt es unter anderem auch vermehrt unsere
ausländischen Mitbürger zu motivieren und einzubeziehen. Für
den Moment mögen diese Kräfte reichen, aber wie sieht es in
ein paar Jahren aus? Unsere Gesellschaft würde verarmen ohne
die unzähligen Stunden von Freiwilligenarbeit. Und vergessen
wir nicht, ein starker Kanton braucht eine gut funktionierende
Gesellschaft. Schauen wir über unsere vier Wände hinaus, hinaus
um die Ecke. Wie steht es um den sozialen Frieden? Ist dieser
wirklich noch so vorhanden, wie wir es wünschen? Wollen wir
nicht besser jetzt handeln, indem wir ein Rahmengesetz schaffen,
dass einige Einzelgesetze und zahlreiche Einzelregelungen
ablöst und somit die Voraussetzung schafft Kräfte zu bündeln?
Für die Gemeinde werden keine zusätzlichen Aufgaben und für
den Kanton sind für nötige Massnahmen geringe Mehrkosten vorgesehen,
die im Übrigen mit oder ohne diesem Rahmengesetz in den nächsten
Jahren entstehen werden. Für dieses Rahmengesetz werde ich
am 13. Juni ein klares JA in die Urne legen.
Nadia
Schulze-Moro Präsidentin CVP Emmen
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Schul-
und Berufsschulbildung auf falschem Kurs?
Reformen
über Reformen haben in den letzten 15 Jahren unsere Schulen
geprägt. Kaum ist eine durchgeführt, kommt die nächste. Nicht,
dass ich gegen Erneuerungen und Weitsichtigkeit wäre, jedoch
was zuviel ist, ist zuviel. Auch die Oberstufe wurde reformiert,
anders benannt und mit der Einführung Sek Niveau A eine neue
Stufe geschaffen. Ich bin überzeugt, dass dadurch die klassische
Sekundarstufe, die heute mit Niveau B bezeichnet wird abgewertet
wurde und sich dies bis ins Niveau C auswirkt. Gut 2/3 der
Schülerinnen und Schüler der Niveau A Klassen gehen einer
Berufslehre nach. Dabei wurde die Einführung der Niveau A
Klassen ursprünglich für weiterführende Schulen wie das Kurzzeitgymnasium
eingeführt. Der Kanton spricht davon, diese Niveauklassen
wieder abzuschaffen.
In
der Sonntagspresse war zu entnehmen, dass sich 60 % der Berufsschüler
in Stützkursen das Rüstzeug holen müssen, um in der Berufsschule
mithalten zu können. Wo ist der Schwarzpeter zu suchen? Sicherlich
nicht nur an einem Ort. Zum einen mag es sein, dass einige
Jugendliche den Wechsel von der Schule ins Berufsleben etwas
zu locker nehmen oder gar dem Druck in der Schule mit einer
gewissen Gleichgültigkeit begegnen. Auf die Mehrheit der jungen
Menschen trifft dies bestimmt nicht zu. Zum anderen haben
wir ein Schulsystem, das sich von den Sekundarstufen Niveau
B, langsam aber sicher vom ursprünglichen Niveau eines Sekundarschülers
verabschiedet.
Es
ist zu befürchten, dass künftig für eine Mehrheit der Niveau
B Sekundarschüler die Schulleistungen für eine anspruchsvolle
Berufslehre nicht mehr ausreicht. Auf der anderen Seite glaube
ich, dass die Berufslehren sich mehr und mehr akademisieren
und dadurch die schulischen Probleme der über 50 % der Berufsschüler
entstehen. Es ist dringend nötig, dass sich die Schulen und
Berufsbildner einig werden, welches Wissensniveau wir in Zukunft
unsern jungen Erwachsenen auf welcher Schulstufe vermitteln
wollen. Heute sind diese Systeme bestimmt nicht gut aufeinander
abgestimmt. Für die Zukunft kann dies nichts Gutes bringen!
Diese
Zeilen schreibe ich vor allem als Mutter. Als Politikerin
auf Gemeindeebene kann ich leider zu wenig bewirken. Ich hoffe
und wünsche mir, dass sich die Fachspezialisten dieser Thematik
mit Priorität annehmen und die notwendigen Korrekturen im
Bildungskonzept bald vornehmen.
Nadia
Schulze-Moro Familienfrau Einwohnerrätin & Präsidentin CVP
Emmen
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Kein
Geld für Schulmobiliar Neumöblierung des Schulzentrums Gersag,
Leserbriefe
Ausgabe 7. November, Luzerner Zeitung.
Der
Rahmenkredit wurde in einem Bericht und Antrag an der letzten
Sitzung dem Einwohnerrat unterbreitet. Auch wurden Detailinformationen
zu dieser Neumöblierung vom Bildungsdepartement nachgeliefert.
Das
Schulzentrum Gersag wird in naher Zukunft saniert und neu
möbliert. Dies ist unumgänglich und müsste eigentlich uns
allen klar sein, dass das 40 Jahre alte Mobiliar der Schule
Gersag ersetzt werden soll. An der Sitzung des Einwohnerrates
kam es leider nicht zu einer Zustimmung des Berichts und Antrages
für den Rahmenkredit von 3 Millionen Franken, verteilt auf
die Jahre 2010 bis 2012. Statt über unklare Details zu diskutieren
und zu verhandeln, haben 21 Einwohnerräte kurzerhand das Geschäft
abtraktandiert. Eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat
hätte der Sache mehr gedient. Gerne hätte die CVP- Fraktion
ein erstes Zeichen zu Gunsten der Lehrerschaft und der Schüler
und Schülerinnen des Gersag gesetzt und dem Rahmenkredit zugestimmt.
Wir blieben in diesem Geschäft ohne Worte.
Nadia
Schulze-Moro, Einwohnerrätin CVP, Emmen
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In
Emmen kann man gratis parkieren
An
der Einwohnerratssitzung vom November fand die 2. Lesung des
Parkplatzreglements statt. Leider hat eine knappe Mehrheit
des Einwohnerrates das Parkplatzreglement abgelehnt. So kann
auf den gemeindeeigenen Parkplätzen weiterhin gratis parkiert
werden. Schön für die Emmerinnen und Emmer sowie für zahlreiche
Auswärtige! Ist es wirklich schön? Sicher ist es locker, bequem
und portemonnaie-freundlich. Aber entsteht dadurch nicht ein
Chaos auf gewissen Parkplätzen? Zwar hat das Parlament einer
Motion zugestimmt, die vorsieht, eine Parkzeitkontrolle auf
dem Parkplatz Friedhof Gerliswil durchzuführen (die Rechtsgültigkeit
muss allerdings noch geklärt werden). Das Parkieren auf diesem
Parkplatz, wie auf allen anderen gemeindeeigenen Parkplätzen
ist aber vorläufig gebührenfrei. Das Parkieren für die Teilnehmer
einer Beerdigung wird auf dem Friedhof Gerliswil weiterhin
schwierig sein. Schade, dass die SVP-Fraktion und ein grosser
Teil der FDP-Fraktion diesem Ligth-Reglement, das Gebühren
für 206 Parklätze an neuralgischen Stellen geregelt hätte,
nicht zugestimmt haben. Dieses Reglement hätte unserer Probleme
auf den Parkplätzen, besonders diejenigen des Parkplatzes
Friedhof Gerliswil gelöst. Durch die Einführung dieses Reglements
wäre auch der Volkswille nicht gebrochen worden. Im Jahr 2006
hat das Volk NEIN zur flächendeckenden Bewirtschaftung der
gemeindeeigenen Parkplätze gesagt. Es ging damals um rund
1500 Parkplätze. Das Reglement, das vom Einwohnerrat knapp
abgelehnt wurde, sah vor rund 200 Parkplätze zu bewirtschaften.
Rita
Amrein-Zimmermann Einwohnerrätin CVP Emmen
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Konzessionsvertrag
CKW - Abtraktandierung statt Diskussion
Darstellungen
und Gegendarstellungen, Halbwahrheiten und Verdrehungen in
der Stromdebatte rund um den Konzessionsvertrag mit den CKW
haben in den letzten Wochen zu starken Verunsicherungen geführt
und entsprechend hohe Wellen geschlagen. Diese Verunsicherungen
haben auch im Emmer Gemeindeparlament Einzug gehalten. Die
CVP-Fraktion bedauert, dass der Konzessionsvertrag ohne Diskussion
von den anderen Parteien auf direktem Weg abtraktandiert wurde.
Die CVP-Fraktion hätte den Konzessionsvertrag gerne diskutiert
und ihm aus folgenden Gründen auch zugestimmt:
- Die CKW als Stromlieferant haben sich in all den Jahren
als bewährter und zuverlässiger Partner der Gemeinde Emmen
etabliert. Eine weiterhin gute Zusammenarbeit ist nicht nur
für die Gemeinde Emmen, sondern auch für Industrie und Gewerbe
sowie für die Privathaushalte von grosser Bedeutung. Zudem
verlegen die CKW ihren Sitz von Luzern in die Gemeinde Emmen,
was eine grosse Anzahl von qualifizierten Arbeitsplätzen wie
auch erhebliche Steuereinnahmen generiert. mehr.....
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Gewerbeausstellung
- Ort der Begegnung
In
Emmen fand am letzten Wochenende die Gewerbeausstellung "Gwärb
Ämme" 2009 statt. Über 85 verschiedene Firmen, Vereine und
Organisationen stellten sich vor und hatten so die Gelegenheit
mit der Bevölkerung in Kontakt zu treten. Mit berechtigtem
Stolz präsentierten sie ihr Können und ihre Dienstleistungen.
Die Gemeinde Emmen und wir alle dürfen stolz auf unser hiesiges
Gewerbe sein. Das Gewerbe braucht unsere Unterstützung auch
in Zukunft. Doch es war weit mehr als nur eine gute Ausstellung
von Unternehmen. Nebst der Ausstellung fand auch ein gelungenes
Rahmenprogramm statt. Für Kinder und Erwachsene gab es etliche
Angebote, was sicher auch viele Familien anlockte. So entstand
im Gersag ein Ort der Begegnung. Viele Emmerinnen und Emmer,
sowie Menschen aus der ganzen Region trafen sich. Hier ein
Wiedersehen, dort ein Treffen, hier ein Grusswort, dort ein
kurzes Plaudern. Die Stimmung war gut, so gut, dass es sich
wie ein Volksfest anfühlte. Kurz gesagt, es war ein Superanlass!
Ein herzliches Dankeschön an das Organisationskomitee, an
den Gewerbeverein Emmen und an alle Aussteller, die uns Emmerinnen
und Emmer einen Einblick in unser Gewerbe ermöglicht haben.
Rita
Amrein-Zimmermann
Einwohnerrätin und Mitglied Parteileitung CVP Emmen
30.09.09
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Leserbrief
IV-Zusatzfinanzierung
Seit
14 Jahren sind die Beiträge an die Invalidenversicherung (IV)
unverändert. Das ist mit ein Grund, dass die IV mit rund 13
Milliarden Franken verschuldet ist. Um diese Schulden nicht
weiter ansteigen zu lassen, soll der Normalsatz der Mehrwertsteuer
während sieben Jahren um 0,4 Prozente angehoben werden. Gleichzeitig
wird ein IV-Ausgleichfonds eingerichtet und so die AHV entlastet.
Würde die IV-Zusatzfinanzierung abgelehnt, wäre ein sorgfältig
ausgearbeiteter und politisch breit abgestützter Vorschlag
vom Tisch, die Arbeit des Parlaments begänne wieder bei Null.
Denn mit Einsparungen oder Missbrauchsbekämpfung alleine lassen
sich die Schulden der IV nicht sanieren. Während der langwierigen
Suche nach einer Lösung würden die Schulden weiter wachsen,
das Budget mit Schuldzinsen belastet und der AHV-Ausgleichsfonds
ausgehöhlt. Letztlich wäre die Auszahlung von AHV- und IV-Renten
in Frage gestellt.
Leider
präsentieren die Gegner keine Alternative und bringen auf
ihren Plakaten irreführende Informationen. Die IV-Zusatzfinanzierung
ist nebst der Missbrauchsbekämpfung der einzige gangbare Weg,
um unsere Sozialwerke langfristig zu sichern.
Nadia
Schulze-Moro
Einwohnerrätin & Präsidentin CVP Emmen
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| Pressemitteilungen |
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Parteiversammlung
20. Mai
Vor
der offiziellen Parteiversammlung genehmigte das Parteikomitee
einstimmig die Jahresrech-nung 2009, die seit vielen Jahren
erstmals wieder mit einem erfreulichen Resultat abschloss.
Die CVP Emmen ist seit 2009 eine Ortspartei mit eingeschriebenen
Mitgliedern, Donatoren und Sympathisanten, was sich auch im
finanziellen Bereich positiv auszuwirken beginnt. Das Komitee
verabschiedete Revisorin Gisela Scherer wegen Wegzug aus der
Gemeinde und wählte Carla Galliker-Romano zusammen mit Hugo
Bättig als Revisoren.
An
der anschliessenden Parteiversammlung, bei der in Zukunft
vermehrt aktuelle Themen der Gemeinde im Zentrum stehen werden,
informierte Gemeindepräsident Thomas Willi über die Gemeindeinitiative
"Einschränkung der Finanzkompetenz des Gemeinderates" und
den Gegenvor-schlag des Gemeinderates. Christian Blunschi,
CVP Einwohnerrat und Fraktionschef zeigte die Vorgeschichte
auf und stelle die Meinung der CVP-Einwohnerratsfraktion vor.
Nach der Diskussion und Abstimmung für die Initiative und
für den Gegenvorschlag, ergab sich bei der Stichfrage eine
klare Zustimmung zum Gegenvorschlag des Gemeinderates.
JCVP-Vorstandsmitglied
Daniel Piazza präsentierte die Kantonale Volksinitiative der
JCVP "Fami-lienstimmrecht in Luzern" und erhielt von der CVP
Emmen viel Goodwill, diese für die CVP neue Idee ins Gespräch
zu bringen. CVP Kantonsrat Ludwig Peyer orientierte über die
kantonalen Abstimmungsvorlagen "Gesetz der Förderung des gesellschaftlichen
Zusammenhalts" und "Sanie-rung und Erweiterung Berufsschule
Sursee", die mehrheitlich Zustimmung fanden. Bei den von Ludwig
Peyer präsentierten beiden Vorlagen Volksinitiativen "JA zur
Luzerner Naturheilkunde" und "Faire Prämienverbilligung" sowie
den jeweiligen Gegenvorschlägen stimmte die Mehrheit der Anwesenden
für die Gegenvorschläge der Regierung. Ludwig Peyer nutze
die Gelegenheit auch den Verband der Luzerner Gemeinden vorzustellen,
für den er als Geschäftsführer tätig ist. Der Verband, dem
alle Luzerner Gemeinde angehören, wird auch von Emmen mit
einem Kopfbeitrag von Fr. 2.55/Einwohner/-in mitfinanziert.
CVP-Präsidentin
Nadja Schulze-Moro bedankte sich bei den Referenten und den
Teilnehmer/-innen für ihr Mitmachen und lädt zum CVP Brunch
am 22. August und zur Info-Veranstaltung über "Integrative
Förderung an den Emmer Schulen" am 2. September ein.
Emmenbrücke,
21. Mai 2010/hchstalder
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Anpassen,
integrieren oder kooperieren
die Region 11.02.2010
EMMEN
– Integration war das aktuelle Thema des Podiums, das die
CVP Emmen letzte Woche veranstaltete. Ein interessiertes Publikum
verfolgte im gut besuchten Zentrum Gersag die Ausführungen
von Fachleuten, die es wissen mussten. (pam) Was ist eigentlich
unter Integration zu verstehen? Hier gibt es kaum einheitliche
Meinungen, aber es geht um eine Grundsatzfrage. Geht es um
ein Anpassen an gegenseitige Gepflogenheiten? Zum Vergleich.
Als italienische Mineure im vorletzten Jahrhundert das erste
Loch durch den Gotthard bohrten, brachten sie Spaghetti ins
Land. Bald wurde es zu einem der beliebtesten Gerichte in
der Schweiz, ebenso die als Älplermagronen bekannte Version.
Die Schweizer haben sich angepasst. Sie essen unter anderem
reichlich Sushi, aber Fondue ist im Land der aufgehenden Sonne
unbekannt. Schweizer sind äusserst anpassungsfähig. Sie kolportieren
englischsprachige Floskeln, aber es stört sie, wenn Immigranten
keinen Deutschkurs besuchen. Die Schweiz ist keine Nation,
sondern eine Willensgemeinschaft, die sich laufend verändert.
Das Land ist einem Prozess unterworfen, in dem sich Zeit-
und Gesellschaftsgeschichte spiegelt. Ursache ist der wirtschaftliche
Erfolg, der Menschen aus der ganzen Welt ein besseres Leben
verspricht. Sie bringen ihre eigenen Vorstellungen und ihre
eigenen Geschichten mit. Man kann dies weder wegdiskutieren
noch abschütteln. Dies wurde auch an dem von Raphael Prinz,
Redaktor des Schweizer Fernsehens, moderierten Podium deutlich.
Er liess seine Teilnehmer reden, ohne ihnen dreinzureden.
Freie Meinungsäusserungen, begleitet von moderaten Vorstellungen,
begleiteten die Gespräche. Eines wurde klar: Integration ist
nicht Anbiederung, sondern Kooperation. Die Schweiz ist ein
Rechtsstaat. Wer das Recht achtet, wird geachtet. Wer es missachtet,
hat Folgen zu befürchten. mehr....
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CVP-Emmen
zu den Abstimmungsvorlagen
Am
4. November informierten sich die Mitglieder der CVP über
die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungsvorlagen vom
29. November. Zusätzlich gab es Informationen zur Planung
der zukünftigen Verkehrsführung am Seetalplatz.
Über
die eidgenössischen Vorlagen referierte im Restaurant Gersag
Nationalrätin Ida Glanzmann, Altishofen. Die Spezialfinanzierung
von Aufgaben im Luftverkehr will einen Teil der Treibstoffsteuern
vermehrt für die Sicherheit im Luftverkehr einsetzen, was
unbestritten ist. Für mehr Diskussionen sorgt die Volksinitiative
für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten. «Die Initiative
ist ein weiterer Schritt zur Armeeabschaffung », meinte Glanzmann.
Mit der Ruag und den Pilatus-Flugzeugwerken sei die Innerschweiz
von der Initiative stark betroffen, es droht ein massiver
Wegfall von Arbeitsplätzen. Wichtig sei die strikte Einhaltung
der Exportbestimmungen, wie dies schon bisher gehandhabt wurde.
Die CVP habe im Nationalrat die Initiative mit 33:1 Stimmen
abgelehnt, denn sie bringe keinen Weltfrieden. Für die Schweiz
sei es wichtig, eine gute Landesverteidigung zu haben, welche
die Sicherheit des Landes gewährleiste und die Wirtschaft
nicht schwäche. mehr....
Quelle
die Region vom 12.November 2009
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«Ohne
Zusammenarbeit wird es nicht gehen» EMMEN –
Christian Blunschi ist neu Fraktionschef der CVP Emmen.
Er übernimmt das Amt von Urs Richiger, der sich aus dem Rat
verabschiedet. Im Gespräch äussert sich Blunschi über wichtige
sachpolitische Fragen und über die Parlamentsarbeit.
Christian
Blunschi gehört zur jüngeren Generation der Emmer Parlamentarier.
In der CVP-Fraktion, die er ab 1. September 2009 leitet, ist
der in der Nidwaldner Staatskanzlei in Stans tätige Jurist
mit 31 Jahren der Zweitjüngste. Doch er politisiert bereits
seit über vier Jahren im Einwohnerrat und kann daher sein
Amt mit Erfahrung angehen. Zudem ist er neu auch Mitglied
der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission. Aufgewachsen
ist Christian Blunschi in der Gemeinde Emmen, und trotz Arbeitsplatz
in einem Kanton wo steuergünstige Gemeinden wie Hergiswil
und Stansstad locken, «kann ich mir nicht vorstellen, an einem
anderen Ort als in Emmen zu leben». Hier pflegt er nicht nur
die Politik, sondern auch seinen Freundeskreis. Zudem schätzt
er es, dass Emmen stark nach Luzern ausgerichtet ist. mehr...
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Abstimmungsresultat
"Starke Stadtregion" & BZE AG
Erfreut
nimmt die CVP Emmen das JA zum Projekt starke Stadtregion
zur Kenntnis. Der zukünftige Dialog, der diesen Prozess begleiten
wird, wurde von der Bevölkerung höher gewichtet, als die Angstmacherei
der Gegner. Man wird auch beweisen können, dass es sich um
eine Abklärungsphase handelt und nicht um eine Fusion. Wir
stehen ein, für einen ergebnisoffenen Prozess und eine fundierte
Erarbeitung der Entscheidungsgrundlagen. Emmen ist dabei und
redet mit!
Die
gemeinnützige BZE AG wird Realität. Auch über dieses sehr
eindeutige Resultat ist die CVP Emmen sehr erfreut. Die Notwendigkeit
der Gründung dieser Aktiengesellschaft haben die Emmerinnen
und Emmer verstanden. Der Sanierungsstau in Emmen hat sich
um einen Knopf gelöst. Einen weiteren Knopf werden wir mit
der Sanierung des Schulhauszentrums Gersag lösen. Die CVP
wird sich auch für diese Abstimmungsvorlage vehement einsetzen.
Wir
danken den beiden überparteilichen Komitees für die gute Zusammenarbeit
und ihren Einsatz, der sich offensichtlich gelohnt hat.
Nadia
Schulze-Moro
Parteipräsidentin CVP Emmen
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Fraktionsausflug
der CVP Emmen
Am
Sonntag 28. Juni 2009 fand der alljährliche Fraktionsausflug
der CVP Emmen statt.
An diesem Anlass sind die PartnerInnen und Kinder jeweils
auch dabei. Bei schönem Wetter
sind wir mit dem öffentlichen Verkehr nach Kriens gefahren,
um dort in die nostalgische Sonnenbergbahn einzusteigen. Die
Wanderung führte vom Sonnenberg über die Renggschlucht
nach Littau und dann weiter der Kl. Emme entlang zum Neuhof-Quartier
in Emmenbrücke. Auf
halbem Weg wurden wir von den Organisatoren, Rita und Franz
Amrein mit einem feinen Apéro überrascht. Bei einem gemütlichen
Mittagessen konnten wir unsere müden Beine ausstrecken
und die gelassene Stimmung geniessen. Einmal so richtig loslassen
als Fraktion, ohne sich um politische Geschäfte zu kümmern,
ist eine willkommene Abwechslung.
Herzlichen
Dank an die diesjährigen Organisatoren für diesen gelungenen
Ausflug.
Nadia
Schulze
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Bilder
vom Fraktionsausflug 2009
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Neujahrsapéro
der CVP-Emmen vom 03.01.2010
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| Bilder
vom Neujahrsapéro 2010 |
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Stellungnahme
der CVP Aus dem Einwohnerrat Aus
dem Grossrat Leserbriefe
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