| Thomas
Rohrer und Mitunterzeichnende der SP/Grüne Fraktion fordern in einer
Motion eine Massvolle Mobilfunkpolitik in Emmen.
Ich
muss nochmals auf das dringliche Postulat vom August 2002 betreffend
Bewilligung von Antennenanlagen namens der CVP Fraktion hinweisen.
Die
CVP hatte diesbezüglich diverse Forderungen platziert.
Zum Beispiel, im 5. Punkt, "Die elektromagnetische Strahlung durch
eine geeignete Standortwahl gemäss USG und Verordnung BUAWL zu
minimieren sowie unter Einbezug der Betreiber zu prüfen, wie Emissionen,
im Sinne der Vorsorge, auch unter den Richtwerten nach wirtschaftlichen
und technischen Möglichkeiten direkt an der Quelle zu begrenzen
sind."
Immerhin
hatte Martina Galizia erkannt, dass es erforderlich wäre, das
damalige Postulat der CVP Emmen zumindest teilweise zu überweisen.
Leider
hatte die Mehrheit der damaligen Einwohnerratsfraktion kein Gehör,
und das Postulat wurde nicht mal teilweise an den Gemeinderat
überwiesen.
Selbst der damalige Einwohnerrat Urs Dickerhof votierte damals
für die SVP Fraktion und Ablehnung.
Die
CVP hatte damals erkannt, dass ein gewisser Handlungsspielraum
besteht. Dieser Spielraum wurde durch die Gemeinde schlichtweg
ignoriert. Man fürchtete offensichtlich die Lobby der Netzbetreiber
mehr als den Verhandlungsweg.
In
gewissen Punkten sind jedoch der Gemeinde die Hände aufgrund der
Bundesregelungen gebunden. Gerade die in der Motion der SP/Grünen
angesprochenen Themen sind leider Tatsachen, die durch spezielle
Regeln der Gemeinden nicht angetastet werden können.
Daher
sieht die CVP Fraktion leider auch keine Alternative, als dem
Antrag des Gemeinderates zuzustimmen und die Motion abzulehnen.
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