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CVP
verlangt die Wiedereinführung eines jährlichen Beitrages an politische
Parteien
(Stellungnahme der CVP-Fraktion an der Einwohnerratssitzung
vom 17. Oktober 2009)
Die
CVP Fraktion dankt dem Gemeinderat für die Beantwortung unserer
Motion. Die gleichzeitige Behandlung des Vorstosses zusammen mit
der Auseinandersetzung um ein tiefrotes Budget ist nicht einfach.
Wir sind uns dieser Situation bewusst, erachten jedoch die Forderung
nach der Wiedereinführung eines jährlichen Beitrages an die politischen
Parteien als angebracht.
Das
Anliegen wurde anlässlich der R+GPK Sitzung diskutiert und fand
die mehrheitliche Zustimmung der Mitglieder. Dies bestärkt uns,
an der Forderung der Motion festzuhalten. Diese ist weder luxuriös
noch verantwortungslos, sondern mehr als gerechtfertigt. Der Gemeinderat
anerkennt die Leistungen der politischen Parteien, wie er in der
Beantwortung festhält und lehnt die Wiedereinführung eines Beitrages
an die Parteien nicht a priori ab.
Die
Streichung dieser Beiträge im Zusammenhang mit dem Sparpaket 2005
war rückblickend betrachtet eine klare Fehlentscheidung des Einwohnerrates.
Eine Gleichbehandlung der Parteien und der Vereine, wäre dazumal
die einzig richtige Lösung gewesen. Dieser Vorschlag fand leider,
wenn auch nur knapp, keine Mehrheit.
Heute
haben wir die Möglichkeit diesen Missstand zu korrigieren. Die
CVP fordert eine vollumfängliche Überweisung der Motion. Dem Antrag
der R+GPK, der vorsieht, die ursprünglichen Beiträge an politische
Parteien zu 50% in das Budget 2010 wieder aufzunehmen, werden
wir zustimmen. Gleichzeitig unterstützen wir den Gemeinderat,
in der Absicht, die Entschädigungspraxis neu zu überdenken und
in einer breit abgestützten Verordnung neu zu regeln. Der eingesetzte
Beitrag an die politischen Parteien sollte bis zur Erlassung der
neuen Verordnung beibehalten werden.
Nadia
Schulze
Einwohnerrätin CVP Emmen
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